Wir erfassen Türbreiten, Rampenwinkel, Kontrastmarkierungen, Sitzabstände, Toilettenmerkmale, Leitsysteme, Ruhedistanzen und Personalkenntnisse zu Assistenz. Zusätzlich prüfen wir Ticketprozesse, Reservierungsoptionen und Notfallhinweise. Wichtig ist die Kombination: Ein niedriges Hindernis kann durch geduldigen Service kompensiert werden, während ein perfekter Aufzug ohne klare Orientierung verwirrend bleibt. Unsere Checkpunkte greifen ineinander und zeigen, wann ein kurzer Ausflug entspannt, planbar und angenehm verläuft.
Community‑Aktive gehen die Wege selbst, wiederholen Tests zu verschiedenen Tageszeiten und dokumentieren Veränderungen nach Umbauten. Eine Rollstuhlnutzerin berichtete beispielsweise, wie ein neuer Bordsteinabsenker erst nach Hinweisen korrekt angeglichen wurde. Ein Vater mit Kinderwagen ergänzte sanfte Umwege, die Schatten spenden. Solche Beobachtungen bilden lebendige Landkarten, in denen Zahlen von kleinen Geschichten getragen werden. Sie zeigen, wo Rücksicht selbstverständlich ist und wo ein kurzer Hinweis das Erlebnis erheblich verbessert.
Unsere Darstellungen vereinen eine klare Ampelskala mit Symbolen für Mobilität, Hören, Sehen, Kognition und sensorische Reize. Doch wir verlassen uns nicht nur auf Piktogramme: Nuancen werden in Begleittexten erläutert, etwa wie laut ein Foyer wirkt, wann der Besucherandrang nachlässt oder wo sich ein stiller Rückzugsort befindet. Diese Mischung aus Verdichtung und Tiefe verhindert Fehlinterpretationen und gibt Menschen die Freiheit, selbstbestimmt zu entscheiden, ob eine Route zu ihrem aktuellen Wohlbefinden passt.
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